Hilfe für Flüchtlinge

Liebe Gemeindemitglieder und Interessierte,

 

Sie interessieren sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit bei der Unterstützung von Flüchtlingen?

 

Sinnvoll sind unter anderem:

- Mitwirkung bei der Hausaufgabenbetreuung,

- eine Kinderbetreuung, damit die Mütter an Sprachkursen teilnehmen und die Kinder, die alle keinen Kindergartenplatz bekommen,  etwas deutsch lernen können, sowie
 
- Patenschaften für einzelne Familien, um sie mit dem Leben bei uns vertraut zu machen.

 

- Engagement bei der Begleitung von Aktionen wie Kinderkino, Töpfern, Ausflügen usw.

 
Bei Interesse an einer Mitwirkung melden Sie sich bitte bei
Frau Eylem Gencoglu

Beratung von Flüchtlingen (Asylbewerbern)

Goethestraße 41 / D-75173 Pforzheim

Tel. +49 7231 42 86 534 / Fax +49 7231 42 86 599

eylem[dot]gencoglu[at]diakonie-pf[dot]de / www.diakonie-pforzheim.de

 

Weitere Ansprechpartnerin ist:

Frau Stefanie Schulz

07231 – 42 86 525

Stefanie[dot]schulz[at]diakonie-pf[dot]de

 

Nicola Friedrich ist die von der Diakonie eingesetzte Flüchtlingspfarrerin (nicola[dot]friedrich[at]gmx[dot]de).
 
 
Hier noch einige weiterführende Hinweise rund um das Thema "Hilfe für Flüchtlinge":
 
 
 
 
 
 
Videos über Deutschland auf Arabisch
Handreichungen zur Begleitung von Flüchtlingen, Schule, Taufbegehren, Kirchenasyl, Trauma, Umgang mit Flüchtllingsgegnern.
 
 
 

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Was ist bisher geschehen?

Einige Auszüge aus Veröffentlichungen:

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Aus dem Rundbrief des Bürgervereins vom 02.01.2017:

 

Derzeit wohnen 104 Flüchtlinge im Haus, ca. die Hälfte davon sind Kinder. Die Flüchtlingsfamilien sind teilweise noch im Asylverfahren, teilweise schon anerkannt und kommen hauptsächlich aus Syrien und dem Irak sowie zwei Familien aus Afghanistan. Die Kinder sind mittlerweile ganz gut vernetzt im Stadtteil und einige haben bereits Freundschaften mit Kindern / Jugendlichen im Stadtteil geschlossen.

 

Alle schulpflichtigen Kinder haben einen Schulplatz, die Grundschulkinder gehen zum größten Teil in die Sonnenhofschule.

 

Alle Kinder im Kindergartenalter sind auf der Kita-Vormerkliste eingetragen, allerdings können ihnen - nach Rücksprache mit den Kitas - in nächster Zeit keine freien Plätze angeboten werden.

 

Einzelne Familien oder Personen haben Wohnungspaten oder Sprachpatenschaften.

 

Die Hausaufgabenbetreuung wird zweimal wöchentlich (montags 16-18 Uhr, freitags 15-17 Uhr) im Gemeinschaftsraum angeboten. Das Angebot wird von Ehrenamtlichen durchgeführt und von der Diakonie koordiniert. Es gibt eine Asylsprechstunde, Fahrradwerkstatt und eine Kleiderkammer im Haus. Das Haus wird von Walter Müller, Mitarbeiter der Stadt Pforzheim, betreut. Nach Einschätzung der Diakonie läuft das Zusammenleben im Haus in der Regel ganz gut. Die Flüchtlingsfamilien seien untereinander gut vernetzt und unterstützten sich gegenseitig. Zu den älteren Hausbewohnern haben sie jedoch relativ wenig Kontakt. Die älteren Hausbewohner wurden mehrmals zu den Projekten (z.B. Begegnungscafé, Hausaufgabenbetreuung) eingeladen, allerdings werde das Angebot selten angenommen. Immerhin seien die anfänglichen Beschwerden bzgl. Lautstärke im Haus, wenig Mülltrennung, etc. mittlerweile zurückgegangen.

 
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http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Diakonie-braucht-Spenden-fuer-Sprachkurse-bei-Fluechtlingen-_arid,1133041.html

 

11.11.2016

 

Diakonie braucht Spenden für Sprachkurse bei Flüchtlingen

 

Die Diakonie Pforzheim hofft auf Spenden, um im nächsten Jahr ihr Sprachkurs-Angebot für bleibeberechtigte Flüchtlinge auf einem Fortgeschrittenniveau auszubauen. Seit Herbst 2014 bietet die Diakonie, die für die Versorgung der momentan 1300 Flüchtlinge in den vorläufigen Unterkünften der Stadt zuständig ist, Sprachunterricht an.

 

In diesem Monat rechnet Abteilungsleiter Claus Spohn mit gerade mal 17 Asylbewerbern, die die Stadt aufnehmen muss. Laut Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost erhalte der Träger pro Person eine einmalige Pauschale in Höhe von 93,37 Euro für das Vermitteln von Deutschkenntnissen. Das sei nicht kostendeckend, ergänzt Sprachkurs-Koordinatorin Nadja Tiyma. Allein in diesem Jahr hat der Träger laut Jost 45 000 Euro an Spenden für dieses Bildungsthema zusätzlich aufgebraucht. Unabhängig von der Bleibeperspektive könnten alle Flüchtlinge an den angebotenen Grundkursen teilnehmen, erklärt Tiyma. Diese nutzen etwa Afghanen, denen der Zugang zu regulären Integrationskursen verwehrt ist. Denn ihre Anerkennungsquote liegt unter 50 Prozent. Trotzdem würden sie oft nicht abgeschoben und erhielten nur eine Duldung.

 

Für Asylsuchende aus den Ländern Iran, Irak, Syrien, Eritrea und Somalia gibt es hingegen seit einem Jahr außerdem die Möglichkeit, einen Integrationskurs bei einem anderen Träger zu besuchen. Doch auch sie hätten oft monatelange Wartezeiten zu überbrücken und bräuchten in dieser Zeit die Chance, Deutsch zu lernen, gibt Jost zu bedenken. In den vergangenen Jahren hatte die Diakonie elf Grundkurse angeboten mit insgesamt 219 Teilnehmern. 60 Frauen und Männer lernten unter Aufsicht von Lehrern in speziellen Kursen das lateinische Alphabet. 43 Menschen übten sich im Lesen und Schreiben, und 166 erhielten Kenntnisse auf fortgeschrittenem Niveau. Dieses letztere Angebot wolle man künftig ausweiten, erklärt Jost. Denn es sei erkennbar, dass Bleibeberechtigte nach abgeschlossenem Integrationskurs weiter gefördert werden müssten. Faktisch gebe es aber dafür keine Zuschüsse.

 

Autor: Martina Schaefer

 

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Am 22.07.2016 schrieb Frau Salzer, die damals zuständgie Diakonie-Mitarbeiterin:
(auszugsweise) ... Die Stadt hat sich für eine gemischte Unterbringungsform entschieden. Es wohnen also anerkannte und noch nicht anerkannte Flüchtlinge im Haus (der Unterschied liegt vor allem darin, dass anerkannte Flüchtlinge ans Jobcenter angebunden sind und sich selbst um die Wohnungsausstattung kümmern müssen, während diejenigen, die noch im Verfahren sind, von der Stadt untergebracht werden und eine einfache Ausstattung gestellt bekommen).
 
Es sind ausschließlich Eltern (oder Alleinerziehende) mit überwiegend kleinen Kindern im Haus. 
 
Sowohl der Heimleiter Herr Walter Müller, walter.mueller @ stadt-pforzheim.de, 07231-39-1992, der beim Sozialamt angestellt ist und für die Unterbringung zuständig ist, also auch wir als Diakonie, die die Sozialberatung übernimmt, haben ein eigenes Büro im Haus. Die Diakonie bietet derzeit einmal pro Woche eine Sprechstunde im Haus an (diese wird nach Bedarf erweitert, wenn mehr Menschen im Haus wohnen).
 
Der Heimleiter bzw. die Hausmeister, Herr Augenstein und Herr Wörz, sind unter der Woche täglich erreichbar.
 
Mit den bisher eingezogenen Flüchtlingen fand vergangene Woche ein kleines Infotreffen statt, um die Zuständigkeiten der Mitarbeitenden, die Situation im Haus und die Zukunftspläne zu erläutern. Außerdem wurde die Idee eines Hausbeirates vorgestellt: Vertreter aller Bewohnergruppen sollen Sprecher wählen, die dann in regelmäßigen Treffen hausinterne Themen besprechen, sowie nach außenhin die Bewohnerschaft repräsentieren. 
 
Außerdem wurde eine Stelle für Quartiersmanagement geschaffen.  Das bedeutet, dass Sozialarbeiter der Diakonie da sind, die sich für die Verständigung aller Hausbewohner untereinander, sowie für Vernetzung im Viertel einsetzen. Hier haben wir bereits zwei kleine Projekte gestartet:Zum Einen wird es ein regelmäßiges Treffen aller Hausbewohner geben. Hier kann man sich bei Kaffee und Hefezopf in gemütlicher Runde kennenlernen, austauschen und hausinterne Dinge besprechen. Dieses findet in der kommenden Woche zum ersten Mal statt.
 
Des Weiteren suchen wir im Viertel interessierte Bürger, die bereit sind, den Familien am Anfang etwas Unterstützung zukommen zu lassen. Die Familien bekommen zwar die Wohnung zur Verfügung gestellt, müssen diese aber, wie oben bereits angesprochen, selbst ausstatten. Hier brauchen sie Hilfe beim Kauf und Transport der Möbel, bei der Beantragung der Gelder im Jobcenter und bei anderen behördlichen Angelegenheiten wie bsp. Abmeldung von GEZ o.ä.  
 
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Zur Geschichte der Hilfe für Flüchtlinge auf dem Sonnenhof:
 
Am 24.02.2016 tagte bei uns im Gemeindezentrum erstmalig der „Runde Tisch Asyl Sonnenhof“ mit Bürgermeisterin Monika Müller, Stadtverwaltung, Polizei, Stadtjugendring, Grundschule Sonnenhof, Bürgerverein Sonnenhof, Diakonischem Werk, katholischer und evangelischer Kindertagesstätten und Kirchen, um zu klären, wie wir gemeinsam Hilfe leisten wollen, sobald Flüchtlinge einziehen werden.
 
Anschließend fand eine Bürgerinformationsveranstaltung Asyl erneut mit Bürgermeisterin Monika Müller, Milan Kapriva vom Diakonischen Werk, Oliver Hiller von der Polizei und als Moderator Hans Gölz-Eisinger, Pfarrer an unserer Stadtkirche, in unserem Gottesdienstraum statt, um die sehr zahlreichen interessierten Bürger zu informieren, ihre Fragen zu beantworten und um Anregungen von ihnen  entgegenzunehmen.
 
Am 06.04.2016 trafen sich die 5 Frauen von Bürgerverein, katholischer und evangelischer Kirche mit ca. 25 der noch 35 Bewohnern in Paul-Löbe-Strasse 20, um zu informieren.
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Bitte begleiten Sie diese Entwicklungen in Ihren Gedanken und in Ihrem Gebet und wenden Sie sich bei Interesse an einer Mitwirkung an Frau Gencoglu vom Diakonischen Werk.

 

Herzlichen Dank.

Ihr Dr. Jörg Braun
Vorsitzender des Ältestenkreises
Tel. 07231-9310-16 (Büro)
Mobil: 0151-259 82 613
E-Mail: braun[dot]pforzheim[at]googlemail[dot]com

Stand: 19.07.2018

 

 
MyLight Jugendkirche Pforzheim

 
Quelle: Georg Klein

Rock the Church

 
Quelle: Andreas Müssle
 

Hallo,
nach über 10 Jahren haben wir uns dafür entschieden, die Konzertreihe Rock the Church nicht weiterzuführen. Wir freuen uns über die viele positive Resonanz, welche wir in den vergangenen Jahren von Besuchern, Bands und auch Mitarbeitern erhalten haben.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Helfern, Bands, Sponsoren sowie der Sonnenhofgemeinde für die langjährige Unterstützung bedanken.

Hoffentlich sieht man sich bei anderen Veranstaltungen von mylight oder der EJP!

 

Meldungen der EKIBA