Förderverein und Stiftung

Förderverein und Stiftung


Die Gründung

Unseren Förderverein gibt es nun seit 2003 und unsere Stiftung seit 2005. Ins Leben gerufen hat beides Herr Dr. Torsten Sternberg in der Zeit als Ina Elstner Pfarrerin in unserer Gemeinde war.

Herr Dr. Sternberg hat auch die ganzen Jahre über die inhaltlichen Impulse gegeben. Früher als wir und deutlicher hat er erkannt, dass der Rückgang der Geburtenzahlen und der Taufen im Ergebnis zu weniger Kirchenmitgliedern und damit zu weniger Kirchensteuereinnahmen führen. Unsere Kirche muß sich aus Geldmangel beispielsweise auf Kürzungen im Dienstleistungsangebot einstellen. Konkret wurde dies für unsere Gemeinde bereits im Jahre 2008 in Form der Reduzierung der Sekretariatsstunden von 5 auf 3 Vormittage pro Woche. Die Zivildienststelle ist bereits weggefallen. Wir müssen auch mit Einschnitten in Bereich Kirchendienst und Hausmeister rechnen.

In der Konsequenz müssen wir uns auf unsere Kernaufgaben wie der pfarramtlichen Grundversorgung beschränken. Eine Rund-um-Versorgung mit allen kirchentypischen Angeboten für alle Zielgruppen können wir nicht erbringen. Soweit ehrenamtliche Mitarbeiter und Begabungen verfügbar sind, können wir ausgewählte Gruppen anbieten. Dies führt zu einer Profilierung der Gemeinde, z. B. in Richtung Jugendarbeit und Seniorenseelsorge.

In Teilbereichen müssen wir auch schrittweise zu einer Entgeltlichkeit unserer Dienstleistungen übergehen, z. B. bei der Vermietung der Räume unseres schönen, funktionalen und gerne genutzten Gemeindezentrums.

In dem Maße, in dem Aufgaben durch Ehrenamtliche übernommen werden, benötiget diese wachsende Zahl Ehrenamtlicher jedoch wiederum leitende und begleitende - einschließlich seelsorgerliche – Unterstützung von Seiten hauptamtlicher kirchlicher Mitarbeiter.

Die grundlegende Idee hinter dem Förderverein und der Stiftung ist, Bereiche, die die Landeskirche nicht mehr in der wünschenswerten Form abdecken kann, privat finanziert anzubieten.

Die kirchliche Arbeit konnte sich seit der frühesten Zeit der Christenheit nicht vor den wirtschaftlichen Realitäten verschließen und musste von Anfang an um Geld werben: In der Apostelgeschichte wird berichtet, dass der Apostel Paulus die Gemeinden in Kleinasien um eine Geldspende für die Arbeit der Gemeinde in Jerusalem bat, die offenbar auch sehr erfolgreich war.


Dr. Jörg Braun Fördervereinsvorsitzender

Seniorenseelsorge

Ein/e Pfarrer/in kann neben Predigtvorbereitung, Gottesdiensten, Beerdigungen, Trauergesprächen, Konfirmandenunterricht, Religionsunterricht, Mitarbeiterführung, ggfs. Vakanzvertretung in Nachbargemeinden, Sitzungen von Ältestenkreis, Regionalrat, Synode, Stadtkirchenrat und Pfarrkonvent nicht auch noch im wünschenswerten Umfang ältere Menschen besuchen. In gewachsenen dörflichen Strukturen wäre dies Aufgabe der Familie und der Nachbarschaft. In einem Stadtteil wie unserem Sonnenhof / Sonnenberg benötigen wir dafür jedoch professionelle Hilfe.

Unserer Diakonin für Seniorenseelsorge, Ines van der Kamp, besucht in Ergänzung zum/r Pfarrer/in und zum ehrenamtlichen Besuchsdienst die immer zahlreicher werdenden älteren Menschen in unserer Gemeinde, spricht mit ihnen über ihre Nöte und Ängste, betet mit ihnen, spricht mit ihnen über die Liebe Gottes, tröstet sie und zeigt Beratungsmöglichkeiten auf. Diese Unterstützung haben sich unsere älteren Gemeindemitglieder redlich verdient. Sie haben unser Land und unsere Gemeinde aufgebaut und haben uns Jüngeren Gottes Liebe weitergegeben. Nun sind wir dran, Ichnen diese Liebe zuteil werden zu lassen. Dies ist ein ganz wesentlicher Teil unserer Gemeindearbeit und die primäre Aufgabe unseres Fördervereins.

Frau Ines van der Kamp betreut auch unseren ehrenamtlichen Besuchsdienst. Diese Frauen und Männer des Besuchsdienstes besuchen unsere älteren Gemeindemitglieder an ihren „unrunden“ Geburtstagen jenseits der 80, während Frau Ines van der Kamp diese Menschen an ihren „runden“ Geburtstagen besucht.

Bei der Finanzierung der Arbeit von Frau Ines van der Kamp in der Seniorensorge werden wir dankenswerterweise vom Diakonieverein unterstützt.

Wünschenswert wäre es, wenn wir soviel Rücklagen ansparen könnten, daß wir die Arbeit von Frau van der Kamp dauerhaft aus Zinserträgen finanzieren und evtl. sogar an eine Aufstockung ihres Deputats denken könnten. Der Bedarf ist zweifellos vorhanden.


Ines van der Kamp Diakonin für Seniorenseelsorge

Unsere Gemeindediakonin Frau Claudia Becker betreut schon seit einigen Jahren unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter in Kindergottesdienst, Krabbel-, Pfadfinder- und Jungschargruppen, bildet diese weiter und leitet Gesprächskreise für Jugendliche und Erwachsene. Daneben betreut sie die Konfirmanden, die Konfirmierten und den Jugendtreff, auch um aus dieser Gruppe neue Ehrenamtliche für die Mitarbeit in der Gemeinde zu gewinnen. Anfänglich konnten wir Claudia Becker aus Mitteln des Fördervereins finanzieren. Glücklicherweise wird sie mittlerweile für ihre Tätigkeit auf dem Sonnenhof, in Büchenbronn und in Dill-Weissenstein von der Landeskirche bezahlt. Hier hat der Förderverein als Initiator, Starthelfer bzw. Anschubfinanzierer gute Dienste getan.


Musikalische Mitgestaltung von Gottesdiensten

Durch Gottesdienste in einer möglichst zeitgemäßen Form mit einer Mischung aus alten und neuen Liedern versuchen wir, auf den aktuellen Geschmack - auch der jüngeren Gottesdienstbesucher wie z. B. der Konfirmanden - einzugehen, ohne Abstriche am geistlichen Inhalt zu machen. Die Liedtexte sind wunderbare Glaubensbekenntnisse. Hierfür fallen Selbst-Kosten bzw. Auslagenersatz für Fahrtkosten und Noten in überschaubarem Rahmen an, die aus landeskirchlichen Mitteln mitunter nicht mehr bzw. nur noch teilweise gedeckt werden können.

Die Honorare für den Pop-Musiker werden glücklicherweise seit März 2011 aus Haushaltsmitteln (Regionales Kirchenmusik-Budget) finanziert, wodurch sich eine Entlastung für unsere Gemeinde bzw. für unseren Förderverein ergibt.

Möglicherweise benötigen wir diese frei werdenden Mittel, um die Besetzung des Pfarramtssekretariates wenigstens im bisherigen Maße aufrechtzuerhalten, falls die Landeskirche uns hier die Mittel kürzen muß.


Einsparungen

Um Wünschenswertes und Sinnvolles finanzieren zu können, gibt es – neben der Bitte um finanzielle Unterstützung - in bescheidenem Rahmen auch die Möglichkeit, an anderer Stelle effizienter zu werden, um Einsparungen zu erzielen bzw. um Kräfte freizusetzen. Unsere drei Gemeinden Sonnenhof, Büchenbronn und Dillweissenstein arbeiten mittlerweile bei der Konfirmandenarbeit, bei den Gemeindebriefen, im Rahmen der neu gegründeten Jugendkirche und bei den Liedordnern zusammen. Bindeglieder bei dieser Zusammenarbeit sind insbesondere unsere gemeinsame Gemeindediakonin Claudia Becker und unsere Seniorendiakonin Ines van der Kamp, die auf dem Sonnenhof und in Dillweissenstein ältere und einsame Gemeindemitglieder besucht. Bei dieser Zusammenarbeit geht es einerseits darum, mit den vorhandenen Mitteln und Kräften z. B. den Konfirmanden eine größere Vielfalt anbieten zu können als das jede Gemeinde jeweils alleine könnte. Andererseits geht es darum, Parallelarbeiten und damit Mehrfach-Kosten und -Zeitaufwand einzusparen bzw. die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Sie sehen daran, wir bitten Sie nicht einfach immer nur um Ihre Unterstützung bzw. Spende und gehen dann leichtfertig damit um, sondern die in den Gemeinden haupt- und ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter bemühen sich gemeindeübergreifend darum, sparsam mit den vorhandenen Mitteln umzugehen, um möglichst viele junge Menschen mit Glauben und Kirche vertraut machen zu können und ältere Menschen seelsorgerlich zu betreuen.


Ihre Unterstützung

Wir bitten Sie, uns für diese Aufgaben, insbesondere für die Seniorenseelsorge, aber auch für die Jugendkirche, jeweils auf diejenige Weise zu unterstützen, die Ihnen am ehesten entspricht:

Als Mitglied im Förderverein geben Sie uns durch ihren regelmäßigen Beitrag Planungssicherheit. Dies können monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Beträge sein. Wir erheben keinen festen Mitgliedsbeitrag. Jeder gebe nach seinen Möglichkeiten.

Das Modell unseres Gemeindezentrums auf dem Gesangbuchwagen ist die alltägliche bzw. „allsonntägliche“ Möglichkeit, spontan oder geplant dem Förderverein einen Betrag in bar zukommem zu lassen.

Möchten Sie gerne eine Spendenbescheinigung, dann ist der Weg der Überweisung oder der persönlich übergebenen Spende der bessere Weg. Sprechen Sie uns an.

Auch anlassbezogene Spenden anlässlich von Geburtstage, Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten und Beerdigungen sind herzlich willkommen, beispielsweise indem Sie Ihre Geburtstagsgäste um Spenden statt Geschenke bitten.

Wir wenden uns insbesondere auch an die Menschen, die keine Kirchensteuer bezahlen, beispielswiese Rentner oder Familien, in denen das berufstätige Elternteil nicht Kirchenmitglied ist.

Auch Zustiftungen in unsere Stiftung, kleine oder größere regelmäßige oder unregelmäßige Einzelzustiftungen sowie Vermächtnisse für den Fall Ihres Todes helfen uns weiter.

Der wesentliche Unterschied zwischen Stiftung und Förderverein ist, daß das Stiftungskapital nicht angetastet werden darf. Nur die Zinserträge aus dem Stiftungskapital stehen dauerhaft für die Vergütung von Mitarbeitern unserer Gemeinde zur Verfügung. Wenn Sie wollen, daß Ihr Geld eher langfristig für unsere Gemeinde „arbeitet“, dann am besten über eine Einzahlung auf das Konto unserer Stiftung mit dem Vermerk „Zustiftung“.


Alle Spenden und Zustiftungen sind steuerlich abzugsfähig. Gerne beraten wir Sie in diesen Fragen.


Weitere Einnahmequellen:

Neben den Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Zustiftungen hatten wir bisher glücklicherweise – und hoffentlich auch zukünftig - weitere Einnahmequellen:

Dankenswerterweise erhalten wir Unterstützung durch unseren Diakonieverein.

Für die Konfirmandenzeit wird eine Teilnahmegebühr erhoben, mit der insbesondere professionelle Workshopleiter in den Bereichen Tontechnik und Theater bezahlt werden.

Jeder Konfirmandenjahrgang hat auch die Möglichkeit, das Konfirmanden-Dankopfer für Aufgaben der eigenen Gemeinde zu widmen.

Einmal im Jahr erhalten wir Eintrittsgelder und Sponsoreneinnahmen von Rock-the-Church-Konzerten. Selbstverständlich müssen davon zuerst die anfallenden Kosten bezahlt werden und lediglich der Überschuss kommt dem Fördeverein zugute.

Unser Gemeindezentrums ist sehr funktional und wird gerne für externe Veranstaltungen genutzt. Sofern wir als Kirche diesen Veranstaltungen inhaltlich positiv gegenüberstehen, können Vermietungserlöse erzielt werden.

Wir erhalten Zuschüsse von der Landeskirche und von der Stiftung kirchlicher Arbeit in Pforzheim in Abhängigkeit von den von uns eingeworbenen Einahmen, d. h. diese Institutionen unterstützen ausdrücklich unsere Bemühungen.


Claudia Becker Gemeindediakonin

Jugendkirche

Um unsere Jugend in ihrer Sprache mit Gottes Liebe vertraut zu machen, wurde die Jugendkirche http://www.mylight-pf.de/ gegründet, die weitgehend eigenständig finanziert werden muß. Gemeinsam mit den Fördervereinen der Gemeinden Büchenbronn und Dillweißenstein sowie der Evangelischen Jugendstiftung bringen wir einen großen Teil der Personalkosten aus Spendenmitteln auf. Wir haben jährlich 10.000 € zugesagt. Dank der regelmäßigen Mitgliedsbeiträge und zahlreicher Einzelspenden sind wir optimistisch, dieses Versprechen einhalten zu können.

Sicherheitshalber wollen wir daneben Rücklagen bilden, um langfristig einen steigenden Teil der Personalkosten aus Zinserträgen sicher finanzieren zu können. Gemeinsam mit unseren Partnergemeinden in der Region Südwest (Büchenbronn und Dillweißenstein), der Evangelischen Jugend Pforzheim und Ihrer Hilfe wird das hoffentlich möglich sein.

Es ist unsere Aufgabe als Kirche, der Jugend unseren tröstlichen und wegweisenden Glauben in verständlicher Form weiterzugeben, damit die Heranwachsenden den Sinn für ihr Leben finden, ihre Aufgabe im Leben und ihren Platz in der Gesellschaft. Sie sollen Anleitung erhalten, in der Bibel zu lesen, zu singen und zu beten, um Gottes Willen für ihr Leben zu erkunden. Sie sollen in die Lage versetzt werden, ichren Kindern eines Tages ihren Glauben weitersagen zu können. In leidvollen Stunden sollen sie wissen, daß sie nicht alleine auf der Welt sind, auch wenn sie sich von allen Menschen verlassen fühlen, sondern daß unser Vater im Himmel sich um uns sorgt, uns nahe ist und wir nie tiefer fallen können als in Gottes Hände.

Diese Glaubensüberzeugungen werden nicht mehr automatisch in den Elternhäusern und Schulen vermittelt. Es ist unsere Aufgabe als Kirche Jesu Christi, dies zu tun bzw. anzubieten. Aus landeskirchlichen Mitteln ist nur noch wenig mehr als die gottesdienstliche Grundversorgung zu leisten. In traditionelle Gottesdienste kommen Jugendliche eher seltener. Diese Form spricht nur wenige an. Die Jugendkirche macht es sich zur Aufgabe, Jugendliche über jugendgemäße Gottesdienstformen, Gesprächskreise, Veranstaltungen, Freizeiten und Konzerte anzusprechen, um sie mit Gottes Wegweisung und Liebe erreichen zu können. Bei diesen Veranstaltungen können Jugendliche in altersgemäßer Form Glauben leben, Gemeinschaft erfahren und sich für andere einsetzen. Dabei ergibt es sich, daß ähnlich interessierte Jugendliche sich kennenlernen und sich fortan verabreden und über ihre Fragen des Glaubens und des Lebens miteinander reden können. Oft ist es so, daß sich Jugendliche bereits aus der Schule oder vom Sport kennen, aber bisher nicht voneinander wussten, daß sich der jeweils andere auch für Glaubensfragen interessiert. Insofern bieten diese Veranstaltungen der Jugendkirche geeignete Foren, um gleichgesinnte Jugendliche über den Tag hinaus – mitunter für ein ganzes Leben – zusammenzuführen.


Gemeindemitglieder engagieren sich in Aktionen wie Eine-Welt-Verkauf, Verkauf von selbst hergestellten Adventskränzen, selbstgebackenem Weihnachtsgebäck, Kerzenwerkstatt, Verkauf von selbstgemachter Marmelade sowie Kaffee, Tee und Schokolade aus fairem Handel, um Einnahmen für den Förderverein zu erwirtschaften.

Herzlichen Dank an dieser Stelle beispielsweise an Claudia Becker, Andreas Müssle, Elke Rischert-Treff, Jutta Reifenstein, Marion Hönerlage, Ruth Jäger, Katharina Rogalski, Ines van der Kamp, Birgit Kamuf-Maag, Svenja Treff, Hannah Reifenstein, Ursel Röhm, Dagmar Frank und sicherlich noch einigen anderen stillen Helfern.


Bitte denken Sie daran, daß Sie beim Erwerb von solchen Produkten zugleich auch unsere / Ihre Gemeinde bzw. den Förderverein unterstützen.


Wir sind uns bewusst, dass wir viel von Ihnen erwarten. Aber wir sind auch tief überzeugt davon, dass die seelsorgerliche Arbeit, die damit bezahlt werden kann, wichtig für die empfangenden Menschen in unserer Gemeinde ist – vielleicht eines Tages auch für Sie.

Um dies möglichst weiterhin leisten zu können, erbitten wir einerseits Ihre Begleitung für all dieses Tun im Gebet und andererseits Ihre finanzielle Unterstützung

Unsere Spendenkonten sind:

Konto Förderverein: 220 0204 Volksbank Pf. (BLZ 666 900 00)

Konto Stiftung: 30 90 846 Volksbank Pf. (BLZ 666 900 00)

jeweils der Evang. Sonnenhofgemeinde

Sie können dabei auch eine der folgenden Zweckbestimmungen angeben:Seniorenseelsorge,Sozialfonds,Gemeindearbeit,Jugendarbeit oder Kirchenmusik.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und für Ihre Unterstützung

Herzliche Grüße und Gottes Segen

Dr. Jörg Braun
Fördervereinsvorsitzender
Tel. 07231-931016 bzw. 0170-4174800
E-Mail: foerderverein@sonnenhofgemeinde.de


Eine-Welt-Verkauf

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